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- Entwicklung kindlicher Sexu=
alität
beginnt im Säuglingsalter.
- Bereits vor der Geburt ist das Kind mit Sinnen ausgestattet und lernt
seine Umgebung sinnliche und lustvolle Erfahrungen kennen.
- Sinnliche und Lustvolle Erfahrungen stellen sicher, dass das Kind sie
wiederholt und daraus lernt.
- Sinnliche, positive und lustvolle Erfahrungen machen eine gesunde
Sexualität aus, stellen das Bedürfnis sicher, sich fortzupflanzen.=
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- Nuckeln an den Fingern, Fruchtwasser über den Mund aufnehmen.
- In der Gebärmutter bewegen, über die Haut den Kontakt zum warmen
Fruchtwasser fühlen.
- Geräusche aus der Umgebung wahrnehmen:
- Stimme der Mutter,
- Vorliebe für harmonische Musik.
- stimuliert wahrscheinlich die Entwicklung der Nervenzellen im Gehir=
n.
- wirkt beruhigend und ausgleichend.
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- Zunächst vorwiegend über den Mund:
schöne und wohlige Gefühle, als erste Ausdrücke kindlicher
Sexualität.
- Saugen und Nuckeln an Mamas
Brust, macht sinnlich Freude und befriedigt das elementare Bedürfnis
des Hungers.
- Wahrnehmen des Geruchs der Mutter, anhand dessen sie identifiziert werden kann.
- Sinnliche Freude überträgt sich auf Schnuller, Daumen, Schmusetuch e=
tc.
- Erfahrung von Oberfläche und Beschaffenheit, Geruch und Geschmack du=
rch
das In-den-Mund-nehmen.
- Mit den Händen Ertasten von Form und Gewicht.
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- Größtes Sinnesorgan des menschlichen Körpers.
- Empfindliche Oberfläche und mit feinsten Nerven durchzogen.
- Schon als Kleinkind vielfältige Kontakte zur Umwelt auf.
- Schmusen, Baden und Eincremen
- Bei Berührung von Haut zu Haut Erleben von Geborgenheit und Schutz.=
- Wahrnehmen des Eigengeruchs der jeweiligen Person, wiedererkennen u=
nd
unterscheiden.
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- Das Kind lernt zu greifen und etwas anzufassen.
- Es erkundet seine Umwelt und auch den eigenen Körper inklusive seiner
Genitalien
- Es erkennt, dass Berührungen
angenehme Gefühle auslösen können.
- Jungen und Mädchen spielen manchmal zur Entspannung an den eigenen
Genitalien spielen.
- Erste Erektionen sind bei Jungen in diesem frühen Lebensalter nichts
Ungewöhnliches.
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- Ab dem zweiten, dritten Lebensjahr entwickeln Kinder ihre Sprache.=
li>
- Die Dinge um sie herum bekommen eigene Namen.
- Kinder wollen wissen wie der Gegenstand heißt.
- Durch Nachfragen erweitert sich ihr Wortschatz, ihre Fähigkeit zu
unterscheiden, Zusammenhänge herzustellen und die Welt zu ordnen.
- Geschlechtsorgane werden selbstverständlich mit einbezogen.
- Kinder beginnen bewusst, ihre Geschlechtsorgane zu untersuchen und zu
stimulieren und erkennen, dass sie ein Mädchen oder ein Junge sind.<=
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- In dieser Zeit beginnt sich die sexuelle Identität zu entwickeln.
- Das Kind erkennt, dass die Stimulation lustvolle Gefühle hervorruft =
und
erlebt etwas wie erste Orga=
smen.
- Ausscheidungen werden interessant.
- Es erlernt Kontrolle über
Schließmuskulatur und erfährt, dass das bewusste Loslassen und
Zurückhalten lustvoll sein kann.
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- Im Alter von vier bis fünf Jahren beginnen Kinder sich für den
Unterschied zwischen Mädchen und Jungen, Mann und Frau zu interessie=
ren.
- Sie stellen Fragen, wie sie auf die Welt gekommen sind.
- Interesse an sexuellen Dingen wächst stark,
- Kinder beschäftigen sich über das spielerische Miteinander mit dem
Körper eines anderen Kindes (Doktorspiele).
- Sie erleben, dass andere Kinder
so aussehen wie sie selbst und, dass es ein zweites Geschlecht
gibt, das seine eigenen Besonderheiten hat und anders aussieht als d=
as
eigene Geschlecht.
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- Geschlechterrollen werden im Spiel erprobt und gefestigt.
- Mädchen umgarnen den Vater, Jungen die Mutter. Eifersucht trifft
eventuell den gleichgeschlechtlichen Elternteil.
- Nach dem fünften Lebensjahr werden gleichgeschlechtliche Spielpartner
wichtiger. Das stärkt die Definition und Ausreifung der
Geschlechterrolle.
- Kinder fangen umgangssprachliche Begriffe wie "Schwanz",
"Möse", "ficken", "bumsen" oder
"vögeln" auf.
- Sie stellen viele Fragen, erwarten aber keine langen Erklärungen. Sie
wollen einfach wissen, was sie selbst, ihren Körper und den anderer
Menschen angeht.
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- BetreuerInnen dürfen sagen, wenn sie etwas nicht genau wissen.
- Wichtig ist, dass man sich mit dem Kind vertraut austauschen kann und
auf seine Gefühle eingeht.
- Es kann für das Kind sogar hilfreich sein, wenn es merkt, dass es
Erwachsenen nicht immer leicht fällt, über intime Dinge zu reden.
- Ein offenes Gespräch soll dem Kind vermitteln, dass seine Fragen und
Person ernst genommen werden und dass es keinen Grund gibt, sich für
diese Themen zu schämen oder sie zu verheimlichen.
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- Solche Sätze helfen niemandem weiter.
- Das Kind fühlt sich dadurch alleine gelassen.
- Das Märchen vom Klapperstorch vermittelt falsches Wissen. Betreuer
laufen Gefahr, das Vertrauen der Kinder zu verspielen.
- Fragt das Kind nach der Herkunft von Kindern, so genügt es zu diesem
Zeitpunkt meist schon, wenn man ihm erklärt, dass sie im Bauch der
Mutter wachsen.
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- In der Zeit zwischen Schuleintritt und 10. Lebensjahr setzt sich die
sexuelle Entwicklung etwas zur Ruhe
- Schamgefühle erwachsen. Kinder beginnen sich von Eltern bzw.
BetreuerInnen abzugrenzen, weisen öfter körperliche Zärtlichkeiten u=
nd
Nähe zurück, werden selbstständiger.
- Jungen- und Mädchengruppen treten in diesem Alter im Rahmen von
spielerischen Neckereien in Kontakt.
- Diese Spielereien sind sehr aufregend und bezwecken die
Auseinandersetzung mit und den Ausbau von gegengeschlechtlichen
Beziehungen.
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- Der Körper beginnt sich durch vermehrt ausgeschüttete Geschlechtshor=
mone
rasant zu verändern.
- Mädchen haben die erste Regelblutung mit 11 bis 16 Jahren; Jungen
erleben mit 10 bis 12 Jahren ihren ersten Samenerguss.
- Kindliche, auf sich selbst bezogene Sexualität wendet sich langsam einem Partner zu.
- Sexuelle Phantasien beginnen eine Rolle zu spielen.
- Jugendlichen machen ihre ersten Erfahrungen mit Selbstbefriedigung u=
nd
sexuellen Kontakten.
- Unterm Einfluss der Hormone leiden Jugendliche unter
Stimmungsschwankungen und innerer Zerrissenheit.
- Es fällt ihnen schwer, ihr verändertes Äußeres anzunehmen, das sich
rasant verändert.
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- Sexualerziehung soll nicht mit einem Aufklärungsgespräche beginnen.<=
/li>
- Sexualerziehung sollte dem Kind von Geburt an ein positives Gefühl, =
eine
positive Einstellung zum eigenen Körper vermitteln.
- Geborgenheit, Vertrauen, Körperkontakt und schöne, sinnliche Erlebni=
sse
bilden die Basis für spätere Beziehungs- und Liebesfähigkeit.
- Ein Mensch, der offen und selbstverständlich mit sich und seinem Kör=
per
umgehen kann, fühlt sich selbstbewusst, geliebt und akzeptiert. Dies
bildet die Grundlage zu einem gesunden und starken Selbstbewusstsein=
.
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- Kinder spüren, wie Erwachsene zu ihrem Körper, ihrer Sexualität, zu
männlichem und weiblichem Rollenverhalten stehen.
- Auf Neugierde der Kinder sollten Erwachsene antworten, Sinnlichkeit =
und
Entdeckung der Körperlichkeit des Kindes fördern.
- Es ist wichtig, ohne Stress vorzugehen. Es geht um eine der schönsten
Sachen der Welt. Je entspannter und natürlicher mit den Themen
Körperlichkeit und Sexualität umgegangen wird, desto mehr profitieren
Kinder.
- Erwachsene haben als Vorbilder und Wegweiser die Aufgabe, Kindern das
Thema positiv nahe zu bringen.
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