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- oder
Pathologische Verlustverarbeitung als Aufgabe der Psychothera=
pie
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- Trauer ist an sich kein pathologischer Zustand.
- Sie ist eine natürliche Reaktion auf einen natürlichen Vorgang.
- Tod bedeutet realen Verlust und Schmerz …
- … und in der Trauer müssen diese erst verarbeitet werden.
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- Ich will dir sagen, was dir hilft:
- Weinen, weil du verlassen bist, denn du bist es.
- Weil dir kalt ist. Es ist wirklich kalt.
- Weil dir das Weh das Herz zusammenzieht,
- mehr, als irgendeiner von uns ermisst.
- Schreien. Auch wenn es jemand hört.
- Ich verstehe es, wenn du zornig bist.
- Wenn du wütend bist auch auf Gott,
- der das zugelassen oder gar gewollt hat.
- Auch Hiob klagte Gott mit harten Worten an.
- Verstummen, wenn du das Gefühl hast,
- der andere könne dich nicht verstehen.
- Wenn du zu müde bist, zu reden,
- oder wenn du dich, auf eine seltsame Weise schuldig fühlst.
- Eines Tages wird es nicht mehr so wichtig sein, zu weinen oder zu
schreien.
- Aber jetzt tut es gut. Und jetzt soll es dir niemand verwehren.
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- Loslassens ist zur Verarbeitung notwendig
- das Verhalten eines Trauernden fällt aus dem Rahmen des Alltags
- Das tut es aus gutem Grunde, denn es ist ja auch das Verhalten in ei=
nem
nicht alltäglichen Zustand.
- Weil es dafür aber keine Maßstäbe gibt, liegt schnell die Befürchtung
nah, dass es zu viel oder zu wenig des Leidens sein könnte.
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- Die Augenblicke des unendlichen Leidempfindens und die Versuche es zu
überwinden, können sich aber auch zu Monaten und Jahren des Leidens =
und
misslingender Lösungsversuche dehnen, die keinen Raum für Lebensfreu=
de
lassen, so dass am Ende jeder Zweifel abfällt, dass es noch gesund i=
st
- Von solchen pathologischen Trauerreaktionen möchte ich heute spreche=
n
- Ich möchte Sie dabei mit Konzepten der Traumatheorie und -verarbeitu=
ng
vertraut machen, die uns pathologische Trauerreaktionen verstehen und
bewältigen helfen
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- Wenn ein Mensch ein belastendes Erlebnis nicht verarbeiten kann und
statt dessen Symptome entwickelt, sprechen Arzt und Psychotherapeut =
von
einer reaktiven Störung und diagnostizieren …
- Reaktionen auf schwere Belastungen,
- Posttraumatische Belastungsstörungen oder
- Anpassungsstörungen.
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- Treten diese Reaktionen nach Verlusterlebnissen auf, dann werden sie
auch als abnorme Trauerreaktion bezeichnet.
- Der Begriff ist missverständlich. Er suggeriert, dass es eine Norm
für Trauer gäbe. Ich spreche
darum lieber von einer pathologischen Trauerreaktion.
- Merkmale einer pathologischen Entwicklung sind …
- Völlig fehlende Reaktion auf den Verlust
- Extreme Trauerreaktion, die weit über die in dieser Kultur zu
erwartende hinausgeht
- Dauerhafter Stillstand, eine fehlende Entwicklung im Trauerprozess<=
/li>
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- Menschen gehen mit Belastungen grundsätzlich auf zweierlei Weise um,
nämlich mit
- Bewältigungsversuchen und mit
- Abwehrversuchen.
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- zielen auf die Integration des Erlebten in den Erfahrungsschatz eines
Menschen
- zeigen sich in aktiver emotionaler Trauerarbeit, können zum Beispiel=
in
einer religiösen oder philosophischen Erklärung münden
- Ereignis bleibt kein belast=
ender
Fremdkörper, sondern wird zu einer, die Persönlichkeit ergänzenden o=
der
erweiternden Erfahrung
- „Nicht leiden, dass ich Dich verloren habe, sondern Glück empfinden, mit Dir gelebt=
zu
haben“.
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- ist ein Begriff aus der Psychoanalyse.
- seelische Mechanismen, mit denen wir im Augenblick nicht zu bewältig=
ende
Belastungen unschädlich zu machen versuchen, ohne sie grundsätzlich =
zu
beseitigen oder zu verarbeiten.
- z.B.: Verdrängung, Verleugnung, Spaltung oder Projektion
- Abwehr ein benötigter, seelischer Stabilisierungsprozess
- Zum Problem wird Abwehr, wenn sie zu Symptomen führt
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- Ein Verlusterlebnis wird durch Verleugnung abgewehrt, wenn
Hinterbliebene, die Lebensumgebung, die sie mit einem Verstorbenen
geteilt haben, nicht verändern
- Es findet keine Anpassung an die veränderten Lebensumstände statt.=
li>
- Wenn nach einiger Zeit die
Lebensbewältigung nicht mehr gelingt, Konflikte mit der Realität
entstehen, ein Verzicht auf neue soziale Kontakte die Folge ist oder=
die
Arbeitsfähigkeit und Selbstversorgung in Gefahr gerät, dann bekommt =
das
Verhalten etwas Symptomatisches und muss als Ausdruck einer
Anpassungsstörung angesehen werden.
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- Ein Trauma ist eine so extreme Lebenserfahrung, dass der betroffene
Mensch so sehr überfordert ist, dass seine gewohnten Bewältigungs- u=
nd
Abwehrstrategien nicht mehr funktionieren.
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- Ein Trauma wird manchmal als Folge eines einzelnen aus dem Rahmen
fallenden Erlebnisses missverstanden.
- Untersuchungen, zum Beispiel an Holocaust- und Tsunami-Opfern zeigen, dass Menschen gleiche od=
er
ähnliche Belastungen ganz unterschiedlich verkraften.
- Zur Ausbildung eines Traumas gehören
mehrere Faktoren …
- eine extreme Lebenserfahrung,
- Einflüsse des sozialen Netzes und der sozialen Umgebung,
- individuelle Disponierung und nicht hinreichende Bewältigungsmuster
eines Menschen.
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- … sind ungewöhnliche, besonders starke und unerwartete Belastungen, =
zum
Beispiel bei schweren Unfällen, plötzlichem Tod von Angehörigen,
schweren Misshandlungen, Krieg oder Katastrophen
- Der voraussehbare Tod eines Menschen nach einem erfüllten Leben
bedeutet
unter normalen Bedingungen kei=
ne
extreme
Lebenserfahrung
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- … können für die Bewältigung unterstützend sein oder aber den
traumatisierenden Effekt noch verstärken, beziehungsweise sogar erst
hervorrufen.
- Bedeutsam ist der unmittelbare Einfluss anwesender Menschen in der
belastenden Situation und der permanente soziale Hintergrund, der zum
Beispiel Wertungen oder Trost und Schutz signalisiert
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- Menschen benötigen Bewältigungsstrategien für Belastungen im Leben. =
Bei
hinreichend guter seelischer Entwicklung erwirbt ein Mensch für Verl=
uste
Bewältigungsmöglichkeiten.
- Eltern müssen nicht perfekt sein. Kinder sind in der Lage, „kleine und auch
gelegentlich größere Unebenheiten“ in Beziehungen zu den Eltern zu
verkraften, ohne ernsthaften Schaden zu nehmen.
- Mit hinreichenden Bewältigungsmöglichkeiten erscheint der Verlustsch=
merz
nicht unüberwindlich, kann
letztlich anerkannt werden. In der Verarbeitung kann er sich auflösen
oder in eine gute Form des Ausagierens münden.
- Kennen Sie Beispiele ?
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- Kinder benötigen hinreichend Unterstützung bei Verlust und Trennung.=
- benötigen Erwachsene, die Affekte mit ihm ertragen, trösten, sowie
kindgerechte Erklärungen liefern.
- Erwachsenen müssen funktionierende Modelle für die Bewältigung solch=
er
Belastungen sein.
- Verluste dürfen bedeutsamen Bezugspersonen nicht als übermächtige
Bedrohung dargestellt werden.
- Wenn diese Grundsätze vernachlässigt werden, entsteht eine Disponierung. Tren=
nung
und Verlust werden im weiteren Leben viel extremer erlebt und auf sie
wird nicht angemessen reagiert.
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- Auch Menschen ohne negative Vorerfahrungen und mit gesunder Entwickl=
ung
können erleben, dass ihre gewohnten Bewältigungsmuster versagen,
- zum Beispiel wenn ihre Bewältigungskapazität durch chronische oder
mehrfache Belastungen erschöpft ist.
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- Psychodynamische Betrachtung der Verarbeitungsprozesse
- Grundsätzlich kann pathologische Trauer als Symptom einer
Traumatisierung durch den unbewältigten Tod eines bedeutsamen Mensch=
en
angesehen werden.
- Dies wird bei der Betrachtung der gängigen Vorstellungen des
Trauerprozesses und des Verarbeitungsprosses eines Traumas deutlich.=
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- Phase der Betroffenheit und des Schocks.
- Reaktionsphase
- Bearbeitungsphase
- Neuorientierungsphase
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Stadien der Tra=
uer (Bowlby und Parkes)=
div>
- In der Phase der Betroffenheit und des Schocks entsteht eine Art
Stillstand in der Verarbeitung, eventuell mit Reaktionen wie
Nicht-Wahr-Haben-Wollen.
- Die Phase dient dem Schutz des Betroffenen
- und dauert normalerweise Stunden, Tage oder Wochen.
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Stadien der Tra=
uer (Bowlby und Parkes)=
div>
- In der Reaktionsphase entwickelt der Betroffene Strategien, um das
Verlorene wieder zu entdecken.
- Emotionale Reaktionen kennzeichnen den Übergang in diese Phase und
werden mehr oder weniger offen gezeigt.
- Wut über den fehlenden Erfolg in dieser Suche richtet sich gegen die
Person selbst oder andere.
- Angst und Depression sind häufig.
- Dieses Stadium kann sich über Wochen, Monate und seltener Jahre
hinziehen.
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Stadien der Tra=
uer (Bowlby und Parkes)=
div>
- In der Bearbeitungsphase kommt der Betroffene zunehmend in die Lage,
bewusst oder unbewusst, seinen Verlust zu bearbeiten.
- In diesem Stadium beobachten wir häufig Depression und die fehlende
Fähigkeit, in der Gegenwart und Zukunft einen Sinn zu sehen.
- Hierbei wird aber stufenweise das Suchen nach dem Vermissten
losgelassen, indem die Erinnerungen zunehmend ertragen werden können=
.
- Die Bearbeitungsphase kann lange dauern, nicht selten mehrere Jahre.=
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Stadien der Tra=
uer (Bowlby und Parkes)=
div>
- In der Neuorientierungsphase bricht der Trauernde die Bande zu den
Verlusten und beginnt stufenweise neue Bindungen aufzubauen.
- Interesse und Appetit kehren wieder.
- Die Neuorientierung beinhaltet oft ein verändertes Selbstbild – und =
kann
erlebt werden als eine persönliche Reife auf der Basis der bearbeite=
ten
Erfahrungen.
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- Ich möchte auf die Parallelen zu den Stadien der Trauer aufmerksam
machen.
- Horowitz und Folgeautoren setzen im Vergleich zu den Phasen der Trau=
er
nach Bowlby und Parkes lediglich die Schwerpunkte der
Verarbeitungsschritte etwas anders und wählen die Worte etwas anders=
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- Traumatische Situation mit Überflutung von affektiven und
Sinneseindrücken
- Reaktion: Verleugnung, Nicht-Wahr-haben-wollen
- Bestreben, eine unterbrochene Handlung zum Abschluss zu bringen: Wec=
hsel
zwischen unwillkürlich einströmenden Bildern und Gedanken (Intrusion=
en),
Wiedererleben des Traumas sowie dessen aktive Verleugnung.
- Durcharbeiten und in die Lebensgeschichte integrieren
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- In einer traumatischen Situation wird ein betroffener Mensch von
affektiven und Sinneseindrücken
überflutet, die er nicht mehr verarbeiten kann.
- Er reagiert mit für Belastungssituationen typischen, reflexartigen
Muster, wobei umfassende Überlegungen keine Rolle spielen.
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- Ist die belastende Situation vorbei kommt es zu einer Reaktion, die
davon bestimmt ist, die seelische Stabilität wiederzuerlangen.
- Durch das Verleugnen und Nicht-Wahr-haben-wollen des Geschehenen
verschafft sich der Betroffene einen Freiraum für die Erholung
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- Im weiteren guten Verlauf kommt ein noch unbewusstes Bestreben auf, =
das
Erlebte zu einer schlüssigen Erinnerungskette werden zu lassen.
- Es kommt zu einem Wechsel zwischen unwillkürlich einströmenden Bilde=
rn
und Gedanken (Intrusionen)
- Das Traumas wird wieder erlebt und auch dessen aktive Verleugnung.=
li>
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- Aus der vorherigen Phase entstehen Lösungsmuster, die jetzt zu einem
schlüssigen Verstehen des Erlebten verarbeitet werden
- Der Betroffene beginnt Schlussfolgerungen für seine Zukunft zu ziehen
und die Erfahrung in seine Lebensgeschichte zu integrieren
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- Es führt kein Weg an der Trauer vorbei, sondern nur durch sie hindur=
ch.
- Wer seine Trauer nicht ausdrückt, wird sie im Körper speichern. Er w=
ird
eingeengt in seiner Lebendigkeit, so dass auch andere Gefühle wie Fr=
eude
und Liebe nicht mehr frei fließen können.
- Behandlung und Fürsorge zielen darum auf das Gleiche – nämlich auf d=
en
fließenden Prozess der Verarbeitung.
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- Fürsorge unterstützt vorrangig den Eigenprozess des Betroffenen und<=
/li>
- Traumatherapie hilft vorrangig den ins Stocken geratenen Prozess wie=
der
in Gang zu bekommen.
- Weitergehende Psychotherapie soll belastende Dispositionen verarbeit=
en
helfen, Ressourcen aufbauen und freisetzen.
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- Faktoren für Überlastungen habe ich bereits benannt.
- Um den Vorgang aber zu verstehen, ist es erforderlich, die
neurophysiologische Verarbeitung von Belastung zu betrachten.
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- Was würde passieren, wenn Oliver Kahn beim Elfmeter nachdenken würde=
?
- Menschen haben Reflexe, die ohne bewusstes Denken funktionieren
- Unser Erleben bei einem Reflex können wir in einem Teil unseres Hirn
speichern und von dort abrufen
- Unsere Fähigkeit zu Reflexen und die Speicherung des damit verbunden=
en
Erlebens in einem Teil unseres Gehirns haben Auswirkungen auf unser
zukünftiges Erleben in Gefahrensituationen
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- Bei Gefahr ist der Reflex nicht auf die „langsame“ Leistung des
Großhirns angewiesen. Der Mensch kann mit mehr Belastungen
zurechtzukommen und in Gefahr schnell reagieren
- Wenn diese Reaktion aber nicht
möglich ist, kommt es zur
„freeze-Reaktion“
- Großhirn bekommt von der Gefahrensituation nur wenig mit, hat kaum Einfluss=
auf
das Geschehen, kann kaum etwas davon speichern es nicht „verwörtern“.
Die Verarbeitung gelingt nicht
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- Eine Verlustsituation ist eine Situation, in der eine schnelle Reakt=
ion
nicht nützt. Der Verlust ist real, nicht umkehrbar und durch einen
Reflex nicht zu beheben
- Die Gefahr, dass die Verarbeitung zum Stillstand kommt, ist also gro=
ß.
- Dies hebt die Bedeutung stützender Trauerbegleitung ungemein hervor =
und
macht deutlich, wie wichtig ein Rahmen ist, der als haltend und
schützend empfunden wird.
- Eine gute Trauerbegleitung vermindert die Gefahr von Traumatisierung=
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